Rekord, Rekord, Rekord – Teil II

Essen, Sonntagmorgen 27.11.2011 … 1. Advent … 11 Uhr … das Haar sitzt. 15 swingolfwillige Strauße trafen sich zum 2. vereinsinternen Texas-Scramble-Turnier (Rekord!) um sich erneut untereinander zu messen. Darunter drei Mitglieder, denen womöglich vor Nervosität vor dem 1. Turnier die Beine zitterten … vermutlich konnte es aber auch, wie bei dem Rest, an den ungemütlichen 7,5 Grad Außentemperatur gelegen haben!

Mit Stolz ist jedenfalls zu verkünden, dass mit den Neuzugängen von Renate Luce, Wolfgang Hirsch und Volker Wordenbeck die Mitgliederzahl auf über 30 angewachsen ist und das noch vor dem 2. Geburtstag des Vereins (Rekord!)

Als Losfee wurde Willi Rüttgers auserkoren, der interessante Teamkonstellationen aus dem Hut zauberte, die mit folgenden Ergebnissen abschlossen:

Frank Schweizerhof / Peter Bankmann - 72

Christian Stöber / Hans Ritosek - 72

Dirk Krüll / Volker Wordenbeck - 77

Martin Heeb / Wolfgang Hirsch - 77

Agnes Schlieper / Dieter Luce - 84

Tom Küper / Carsten Mohr - 77

Renate Luce / Willi Rüttgers - 88

Thomas Siepmann / Uwe Schlieper - 75

Arndt Felderhoff nutzte wegen des zunächst unvollständigen Teilnehmerfeldes, und somit ohne Partner, die Chance zu einem weiteren Wertungsspiel.

Einen weiteren Rekord stellte das Wetter auf. Man hatte das Gefühl sich durch mehrere Klimazonen zu kämpfen. Zu Beginn bei trockenen Verhältnissen küsste die Sonne noch kurz mit 2-3 Strahlen die Frühaufsteher durch die Wolken, bevor der Wind weiter zulegte. Die stürmischen Böen hielten sich hartnäckig und hätten so manchen Perückenträger förmlich den „Fiffi“ vom Kopf gerissen. Nachteilig auch für die Swingolf-Freaks, denn hoch gespielte Bälle wurden schnell vom Wind erfasst und bevorzugt im Raff, auf benachbarte Bahnen oder direkt ins Aus gefegt. Als dann auch noch ein Nieselregen einsetzte, dieser sich zügig in Bindfäden verwandelte und damit die Platzverhältnisse auf den Kopf stellte, war klar, dass kein Team einen Rekord spielen würde.

Dennoch: ein Lob allen Teilnehmer(-innen), denn kein Team gab vor dem 18. Loch auf. Gut, Frisuren dahin, Sehhilfen auf der Nase außer Funktion, Regenjacken durch, Hosen klätschig und mit teilweise angefeuchteten Socken rettete man sich ins Swin Inn.

Die Schuldfrage, wer für das Wetter verantwortlich gemacht werden könne, konnte nicht aufgeklärt werden. Eigentlich laufen die Fäden bei unserem Wetterfrosch - dem Tomminator - zusammen, aber auch beim Betreiber war besseres Wetter bestellt worden. Dieser entschädigte das feuchte Volk in der warmen Straußenstube mit Glühwein und Adventsgebäck auf Kosten des Hauses. Uwe, vielen Dank!!! Dem Team mit dem heute „schwächsten“ Ergebnis sollte die Bürde auferlegt werden die gesellige Runde mit einem Weihnachtslied auf die Adventzeit einzustimmen. Die Betroffenen waren jedoch um keine Ausrede verlegen, so dass es beim Vortrag einiger Gedichte blieb. Hier taten sich der Tomminator und Agnes hervor. Gut, wie weit diese Gedichte – die hier nicht verschriftlicht werden – geeignet sind, den Beginn der besinnlichen Zeit einzuläuten bleibt mal dahingestellt. Spaß war jedenfalls garantiert.

Dem geneigten Leser fällt auf, dass die Story noch nicht rund ist, denn die Teams Schweizerhof/Bankmann und Stöber/Ritosek teilen sich bis dahin 1. Platz. Wer allerdings 1986 den Film „Highlander“ über die Leinwand flimmern sah, der weiß: ES KANN NUR EINEN GEBEN!

Ich denke, die meisten waren froh, dass sie nicht so gut gespielt hatten, denn die beiden Spezialeinheiten mussten nochmal rein in die nassen Brocken um auf Bahn 1 ein Stechen auszufechten. Kurzum – eiskalt entschieden Christian Stöber und Hans Ritosek den Kampf in einem schmerzlosen Nearest-To-The-Pin-Contest für sich! Herzlichen Glückwunsch dem Sieger-Team, Ruhm und Vereinsehre soll euch zu Teil werden und vor allem, dass euch, sowie den anderen Teilnehmenden, nach dem Event keine Erkältung heimsuchen wird!