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Straußenbälle

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Straußenbälle

 

Erhältlich in diesen Farben:
weiß, pink, borussiagelb
(Die Farben neongelb und orange sind zur Zeit leider nicht erhältlich)

3€/Stck.

Die Bälle sind nicht im Swin-Inn am Platz erhältlich, sondern nur über den Club selbst.
Anfrage über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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21. Juli 1542: Durch das Sanctum Officium führt die römisch-katholische Kirche unter Papst Paul III. eine Zentralbehörde für die Heilige Inquisition ein, um Kritiker und Andersdenkende systematisch mundtot zu machen.

21. Juli 2012: Der 1. SGC Essen 2010 lädt zum weltweit ersten Swingolf-FKK-Turnier ein, ohne deshalb der Ketzerei angeklagt zu werden.

Sage und schreibe 80 Spieler fanden sich am Rutherhof zu dieser Veranstaltung ein, um ihr Können oder Nichtkönnen eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Eine neue Bestmarke, abgesehen von den Deutschen Meisterschaften im Jahre 2011, die natürlich in einer anderen Turnierkategorie anzusiedeln sind. 25 Essener Swinner bei einem Turnier bedeuten für unseren extraordinären und extravaganten Club einen weiteren Rekord. Das stärkste Kontingent der Auswärtsmannschaften stellte der SGC Brohltal mit beachtlichen 18 Akteuren, davon fünf in der Kategorie Jugend männlich; die einzigen minderjährigen Spieler an diesem Tage. Hier müssen sich die Verantwortlichen der anderen Clubs hinterfragen, ob sie nicht zu knauserig mit ihrem Budget bei der Nachwuchsarbeit umgehen.

Auf den beiden ersten Plätzen in der Wertung „Meiste Anfahrtskilometer“ thronten Holger Bruhn und Michael „Micky“ Wolhardt (man beachte vor allem die Schreibweise: nur ein 'h', und das nach dem 'l') von der SGG Schwansen, die es sich nicht nehmen ließen, um vom fernen Flensburg aus die lange und anstrengende Reise in die Ruhrpott-Metropole zu unternehmen, um ihre Leistungssteigerung im Vergleich zur letzten Saison auch hier publik zu machen. Auf den letzten Plätzen in dieser Wertung: Agnes und Uwe Schlieper und Tina Heining (alle 1. SGC Essen 2010), die theoretisch von ihren Haustür-Fußmatten den Ball mit einem gelungenen Schlag in den Löchern auf Bahn 9 oder 18 versenken könnten.

Das FKK-Turnier - inklusive 4. Spieltag der neugegründeten Liga Mitte - war mit etlichen amtierenden und ehemaligen nationalen sowie internationalen Titelträgern gespickt und versprach daher erstklassiges Swingegolfe zum Zungeschnalzen. Bei freundlichem Badestrandwetter, falls man keine Frierhippe ist, ließ leider dennoch niemand die Hüllen fallen; ausgenommen die Essener Clubmaskottchen, die ihre prachtvollen Körper im Straußengehege ungeniert zur Schau stellten. Dass es sich bei der Abkürzung FKK nicht um FreiKörperKultur, sondern um Fritten, Kaffee und Kohle handelte, hatte sich wohl vermutlich auch bis zum letzten Ahnungslosen herumgesprochen. Ein Jammer!

21. Juli 1950: Die Elefantendame Tuffi springt aus der Wuppertaler Schwebebahn in die Wupper, die an dieser Stelle nur etwa 50 Zentimeter Wasser führt. Sie übersteht den Sturz aus 10 Metern Höhe mit leichten Verletzungen. Tuffi kündigt daraufhin ihre Stellung beim Zirkus und jobbt seither abwechselnd als mobile Duschvorrichtung und als Tellerwäscherin im Porzellanladen.

Wie bereits hin und wieder in der Vergangenheit bei Essenern Turnieren gab es auch diesmal einen Nebenwettbewerb. Auf der „Übungsbahn“ Nord (Par 3, 70 Meter) wurde der Closest-To-Pin-Champion gekrönt, d.h. der Spieler, dessen Ball nach dem Abschlag den geringsten Abstand zur Fahne aufwies, durfte sich über einen Sachpreis freuen. Zwischenzeitlich führte Petra Polischuk vom 1. SGC Westenholz und der olle Gassenhauer von Möhre (Mirja Boes) „90 Zentimeter, nie im Leben kleine Petra“ machte insgeheim die Runde. Schließlich harmonierte hier Stephan Wolf vom SGC Iserloy am besten mit seinen Sportgeräten und ihm gelang der siegreiche und gefühlvollste Schlag aller 80 Teilnehmer mit einem mickrigen Abstand von 58 Zentimetern zum Loch.

Wenn auch allen Probanden bei diesem Nebenwettbewerb ein HIO (nein, nein, keine Sorge, verehrte Gotteslästerer... HIO bedeutet Hole-In-One und nicht Heiliges-Inquisitions-Opfer) verwehrt blieb, so wurde dieses Kunststück an diesem Tage dennoch vollbracht.

Rolf Blaschke vom SGC Brohltal vermochte seinen Ball auf Bahn 1 direkt vom Tee im Loch zu versenken und trug sich damit als einziger Swinner mit einem Eagle in die Ergebnislisten ein. Auch wenn es sich in diesem Artikel anbieten würde, verzichten wir darauf die Floskel „Papst in der Tasche“ zu verwenden. Bei der Siegerehrung ließ Rolf es sich nicht nehmen, jedem der noch anwesenden Spieler aus seiner mitgebrachten Kühltasche ein Eis am Stiel (*lechz*) zu spendieren. Hierbei stellt sich im Nachhinein die Frage, ob das Hole-In-One geplant war, oder ob das Eis regelmäßig zu seiner Ausrüstung gehört; frei nach dem Motto: Man kann ja nie wissen. Sei’s drum: Ein Hoch auf den edlen Spender!

21. Juli 1951: Der Dalai Lama kehrt aus dem Exil nach Tibet zurück und haut sich als erstes eine Stulle zwischen die Kiemen mit ganz viel Buddha.

Das Teilnehmerfeld wurde von der Turnierleitung im Vorfeld in vier verschiedene Kategorien unterteilt, in denen jeweils die drei Erstplatzierten mit einen Pokal und einem Sachpreis belohnt wurden. In der Kategorie NLFH (Nicht-Lizenz-Freizeit-Hobby) musste das Stechen über Platz 2 entscheiden. Hier setzte sich Hans Ritosek (1. SGC Essen 2010) vor den Augen der zahlreichen Beobachter knapp gegen Gabi Littig (SGC Renningen) durch. Beide spielten zuvor auf den 18 Bahnen starke 81er-Runden. Einen Schlag weniger benötigte Marco Labenski (vereins- aber nicht talentlos). Ein Name, den man sich merken sollte und den man zukünftig vermutlich in den Ergebnislisten der Lizenzspieler ganz weit oben finden wird. Ihm wäre sicherlich noch ein besseres Resultat vergönnt gewesen, wenn er mehr Übung auf den Rutherhof-typischen Grüns gehabt hätte. Nun, hier ist halt alles und jeder ein wenig bis vollkommen schräg. Marco, seines Zeichens Platzbetreiber der Anlage in Hochspeyer (Pfalz), konnte durch diesen Triumph einen Swingolfschläger gewinnen, obwohl er aufgrund seines Jobs natürlich eine Menge davon im heimischen Schlägerschrank zugegen hat. Aber wie heißt es so schön: Einem geschenkten Gaul haut man nicht auf’s Maul.

Im Jugend-Klassement spielten die fünf Brohltaler Jungs, wie bereits erwähnt, den Sieger aus. Die 111 Ballhiebe von Patrick Ritzdorf reichten für Platz 3. Fünf Schläge weniger brauchte Stefan Eulenbruch, der allerdings deutlich vom Sieger distanziert wurde. Mit einem Vorsprung von stattlichen 10 Schlägen sicherte sich Daniel Bley den Sieg und dazu eine Menge Ruhm und Ehre. Daniel, eines der Top-Nachwuchstalente der Republik, hat eine lange und erfolgsversprechende Karriere vor sich.

In der Damenkonkurrenz dominierten die Frauen vom 1. SGC Westenholz das Geschehen und besetzten das Podium clubintern. Margarete Hane hatte mit einer 82er-Runde das Nachsehen gegenüber Petra Zehles, die sich mit 3 Schlägen weniger den 2. Platz sicherte. Siegerin mit überragenden 70 Schlägen (2 unter Par, 5 Birdies bei 3 Bogeys), die im letzten Jahr weder DM noch EM spielte, aber eindeutig zu den besten Spielerinnen der Welt zu zählen ist: Stefanie Meiwes! Sie scheint den Swingolfball schon mit der Muttermilch aufgesogen und ihn gleich danach zielsicher aus bemerkenswerter Distanz in den Mülleimer gehustet zu haben. Alles andere als ein Sieg bei der diesjährigen DM auf heimischer Anlage wäre schon eine faustdicke Überraschung. Das beste Ergebnis der Essener Damen erreichte Vizeeuropameisterin Mechthild Wedekind mit 86 Schlägen und einem geteilten 5. Platz. Sie war allerdings mit ihrer Leistung alles andere als zufrieden und sehr enttäuscht, da sie hier im letzten Jahr wesentlich stärker aufspielte. Kopf hoch, Mechthild... es kommen wieder bessere Tage. Wir glauben fest daran!

Bei den Herren landeten nach 18 Bahnen drei Swolfer mit 75er-Runden schlaggleich auf Platz 2, so dass ein Triell (einer mehr als beim Duell... oder wie würden Sie das nennen?) im Stechen für Gewissheit sorgte. Alexander Settertobulte vom 1. SGC Westenholz schied auf Bahn 10 (Par 4) aus und belegte damit Platz 4 in der Endabrechnung. Die beiden amtierenden Deutschen Meister Gregor Freitag (SGC Renningen, letztes Jahr noch SH1) und Ulrich Kramer (SGC Harz, SH2), die ihre DM-Titel hier am Rutherhof errangen, spielten dann noch Bahn 9 (Par 5), auf der sich Gregor schließlich durchsetzte und damit den 2. Platz klarmachte. Beide treffen bei den Deutschen Meisterschaften am 3. und 4. August in Westenholz in der Kategorie Senioren Herren 2 erneut aufeinander.

Sieger bei den Herren mit einer gewohnt herausragenden Leistung von nur 70 Schlägen (4 Birdies bei 2 Bogeys) wurde Christian Stöber. „Magic“ benötigte nur einen Schlag mehr als bei seiner bis dato besten Runde am Rutherhof. Nur zwei Tage nach dem FKK-Turnier stellte er einen neuen Platzrekord mit 68 Schlägen auf. Christian und Stefanie haben bei der Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften eindrucksvoll bewiesen, dass sie rechtzeitig zum nationalen Saisonhöhepunkt in bestechender Turnierform sind. Im Gegensatz zu Stefanie ist Christian zwar nicht klarer Favorit auf den Titel, gehört aber ohne Frage zum erlauchten Kreis der Favoriten in der Senioren Herren 1-Konkurrenz.

Wir gratulieren ehrfürchtig allen Siegern und Platzierten zu ihren fantastischen Leistungen.

21. Juli 2011: Detlev Grimmelt ist seit sechs Tagen Clubmitglied des 1. SGC Essen 2010.

Erwähnenswert aus Essener Sicht ist noch die 80er-Runde von unserem 1. Vorsitzenden Dirk „Rulle“ Runkel, der in diesem Jahr gänzlich aufs Training verzichtet und einfach so Topleistungen abruft. Ebenfalls nicht unter den Teppich gekehrt werden darf das Swingolfturnierdebüt des Essener Neuzugangs Till Thomas, der zwar das Stechen um Platz 3 in der Kategorie SH1 gegen unseren 2. Vorsitzenden Frank „Fralle“ Schweizerhof verlor und dem deshalb eine Urkunde verwehrt blieb, der dennoch hochzufrieden mit seiner 76er-Runde war und dem damit verbundenen geteilten 5. Platz in der Herrengesamtwertung. Von ihm dürfen wir in Zukunft noch so einiges erwarten. Wir freuen uns darauf!

Der 1. SGC Essen 2010 bedankt sich von ganzem Herzen bei allen Teilnehmern und Begleitern, insbesondere bei den Spielern der SGG Schwansen, des SGC Renningen und den vier Szeneneulingen aus Hochspeyer, die dem Turnier einen mehr als überregionalen Anstrich verpassten. Das Interesse an einer Clubgründung in Hochspeyer besteht, wie der Redaktion aus gut unterrichteten Kreisen zugespielt wurde, so dass wir eventuell bereits in der nächsten Saison den 14. Club der deutsch-österreichischen Swingolfgemeinschaft willkommen heißen dürfen. Lisa und Dirk Karcher, die zwar in Westenholz trainieren, aber für den SGC Paulushofen starten, müssen ebenfalls erwähnt werden, denn sie sorgten mit dafür, dass acht verschiedene Clubnamen in den Ergebnislisten des FKK-Turniers zu finden sind.

Alle Mathematikgenies, die bei genauer Analyse dieser Ergebnislisten auf 79 anstatt auf 80 Spieler kommen, sollten noch darüber informiert werden, dass es einen verletzungsbedingten Ausfall gegeben hat. Volker Schroeder vom 1. SGC Westenholz musste nach sieben gespielten Bahnen und einem umgeknickten Fuß seine Runde beenden. Wir wünschen gute Besserung an dieser Stelle.

21. Juli 1969: Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond und spricht seine berühmten Worte: „Wieso gibt’s hier kein McDonalds?“

Zum Schluss noch ein paar Zeilen zur Liga Mitte:

Nach nunmehr vier Ligaspieltagen stellt sich heraus, dass der 1. SGC Westenholz seiner Favoritenrolle mehr als gerecht wird. Der Deutsche Mannschaftsserienmeister führt nach seinem zweiten Tagessieg die Tabelle mit 884 und einem komfortablen Polster von 16 Schlägen auf den SGC Harz an. Auch wenn die Harzer am 5. und entscheidenden Spieltag im Krodoland Heimvorteil genießen, müsste es doch mit dem Teufel zugehen, sollte es ihnen gelingen noch an Westenholz vorbeizuziehen.

Beim Kampf um Platz 2 scheint die Messe noch nicht gelesen zu sein und verspricht Hochspannung. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 3 Schlägen, also nur einem pro gewerteten Spieler, geht der SGC Harz ins Liga Mitte-Finale. Direkt im Windschatten und absolut willens auf der Zielgeraden noch vorbeizuziehen: Der 1. SGC Essen 2010, dessen Akteure sich brockenfest... öhm... felsenfest vorgenommen haben, den Harzern und ihrem Hexenkult noch gehörig Feuer unter dem Hintern zu machen. Die Straußen in heiliger Mission!

Der SGC Iserloy hat mit 9 Schlägen Rückstand auf den Viertplatzierten SGC Brohltal sicherlich auch noch die leise aber berechtigte Hoffnung, das Rote Laternchen bei den Harz-Open am 22./23. September abzugeben.

21. Juli 2150: August Schabernack betritt als erster Mönch den Mars und spricht seine berühmten Worte: „Kein Vergleich zu unserem Planeten. Hier ist alles so ausgedörrt und staubtrocken. Vor genau 200 Jahren hat es auf der Erde sogar einmal Elefanten geregnet.“

Hier noch die Lottozahlen für das kommende Wochenende: 1, 6, 11, 16, 21, 26, Zusatzzahl: 31 (Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr)

Uns bleibt noch zu sagen: Beehren Sie uns bald wieder. Amen!