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Straußenbälle

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Straußenbälle

 

Erhältlich in diesen Farben:
weiß, pink, borussiagelb
(Die Farben neongelb und orange sind zur Zeit leider nicht erhältlich)

3€/Stck.

Die Bälle sind nicht im Swin-Inn am Platz erhältlich, sondern nur über den Club selbst.
Anfrage über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Tag der Entscheidungen! Neun Einzel- und ein Mannschaftsmeister sollten am Ende des Tages in die Annalen der deutschen Swin-Golf-Geschichte eingehen. Die besten Ausgangspositionen und vermutlich eine verflogene Nacht voller angenehmer Titelträume hatten Antonella „Albatross“ Ambros (SGC Paulushofen), die mit beruhigenden 8 Schlägen die Kategorie Hoffnungsträger weiblich anführte; Adelheid Prinz (SGC Allgäu-Bodensee), die mit 16 Schlägen Vorsprung auf Platz zwei in der Kategorie Senioren Frauen 2 den Freitag dominierte und Mario Kathöfer (SGC Westenholz), der jüngste und kleinste aller Teilnehmer, der 11 Schläge weniger als sein Kontrahent in der Kategorie Jugend männlich benötigte. Alle anderen Kategorien versprachen deutlich mehr Spannung, da in diesen der/die Führende nur einen oder zwei Schläge „Luft“ mit auf die Samstagsrunde nahm.

Die Witterungsbedingungen am Samstag können als heiter bis dunkelwolkig bezeichnet werden. Der unangenehme Sprühregen - nein, es handelte sich definitiv nicht um einen Platzregen, obgleich das unfreundliche, fiese Nass auf dem GolfPLATZ niederprasselte - zu Beginn des zweiten Turniertages erinnerte die wetterfesten Spieler an ihre letzte Begegnung mit einem Verbalakrobaten, der sich durch seine feuchte Aussprache unvergessen machte. Der Himmel schloss aber nach einiger Zeit seine Pforten, so dass der überwiegende Teil des Teilnehmerfeldes zur Trockenübung antrat.

Da die Spielgruppen am Samstag kategoriegebunden und ergebnisentsprechend zusammengestellt wurden, spielten die direkten Kontrahenten um die DM-Titel unmittelbar gegeneinander. Nach getaner „Arbeit“ kehrten die Akteure dann Flight für Flight zurück zum Swin-Inn, teils lächelnd, teils zähneknirschend, teils euphorisch, teils desillusioniert.

Nach einem knapp siebenstündigen Swin-Golf-Exzess standen alle Titelträger mit einer Ausnahme fest: In der Kategorie Hoffnungsträger männlich musste es in die Verlängerung gehen. Mit jeweils 155 Schlägen nach 36 Bahnen teilten sich Christian Regett und Andre Meiwes die Führung. Dass der Deutsche Meister in dieser Kategorie vom SGC Westenholz stammen würde, stand bereits vor dem Stechen fest, da beide Nachwuchskanonen eben dort ihr Talent haben reifen lassen. Bahn Nord - eine der vier neu angelegten Bahnen auf dem Rutherhof – endete unentschieden, doch auf Bahn Ost sicherte sich Christian Regett nach 38 Bahnen schließlich den Titel. Der Swin-Golf-Marathon-Meister! Unter tosendem Applaus nahm Christian etwas schüchtern, aber dennoch stolz die Glückwünsche entgegen. Dritter in dieser Kategorie wurde mit 157 Schlägen Torben Hase (SGC Harz), den Insider weiter vorne vermutet haben dürften.

In der Kategorie Jugend männlich bestätigte sich nun endgültig, welcher Club die beste Nachwuchsarbeit bei den Herren der Schöpfung verrichtet. Mario Kathöfer vom SGC Westenholz siegte mit insgesamt 176 Schlägen vor seinem Mitstreiter Timo Loga (SGC Harz), der 187 Schläge benötigte. Bei der Siegerehrung war der Kleinste der Allergrößte. Die überzeugendste aller Siegerposen wird noch lange in Erinnerung bleiben. Mario steht am Anfang einer großen Karriere, falls er von dubiosen Spielerberatern verschont bleiben wirdund falls es ihm gelingen sollte, im pubertären Teenageralter die Finger vom Alkohol und den Frauen zu lassen.

Ihren beruhigenden Vorsprung vom Vortag konnte Antonella „Albatross“ Ambros (SGC Paulushofen) am Samstag sogar noch ausbauen. Eine starke 85er-Runde und insgesamt 172 Schläge sicherten ihr den Titel in der Kategorie Hoffnungsträger weiblich - Schlawiner bevorzugen den Begriff „Hoffnungsträgerinnen“ - vor ihrer Clubkameradin Claudia Gerneth mit 185 und Josephine Kleiber (SGC Harz) mit 187 Schlägen. In einem kurzen Interview am Freitag äußerte sich Josephine als nicht erfreut über ihr Resultat. Da hatte sie sich wohl mehr, bzw. weniger (Schläge) erhofft.
Die beste 18-Bahn-Runde aller Jungswinner (komisches Wort; Jung-Swinner ist gemeint, nicht Jungs-Winner) spielte Andre Meiwes mit 75 Schlägen am Samstag.

In der Kategorie Senioren Frauen 3 spielte sich bis zur letzten Bahn ein wahrer Krimi ab. Helene Weber landete mit 210 Schlägen leicht abgeschlagen auf dem 3. Platz. Bis zum letzten Grashalm fighteten hingegen die beiden anderen Damen. Anni Sasse erzielte mit ihrer 98er-Runde zwar die beste 18-Bahn-Runde in dieser Kategorie und kam auf insgesamt 201 Schläge, musste sich letztlich aber doch hauchdünn geschlagen geben. Denn unsere Agnes Schlieper behielt die Nerven und konnte mit 99 Schlägen - insgesamt 200 - ihren Vorsprung mit einem einzigen Schlag ins Ziel retten. Eine sportliche, wie dramaturgische Glanzleistung. Deutsche Meisterin bei den Senioren Frauen 3: Agnes Schlieper vom 1. SGC Essen 2010! Wir sind sehr stolz und haben immer an Dich geglaubt, Agnes.

Genauso knapp und spannend - man hätte das Drehbuch nicht besser schreiben können - ging es bei den Senioren Herren 3 zu. Ebenfalls mit nur einem Schlag weniger als der Zweitplatzierte setzte sich Günter Hakenes vom SGC Westenholz durch. Im Nachhinein betrachtet war sein Eagle am Freitag auf Bahn 18 (Par 5) entscheidend. Diese zwei Schläge, die er dort „gespart“ hat, kürten ihn letzten Endes zum Deutschen Meister. Günter spielte eine 80 am Samstag und benötigte insgesamt 159 Schläge. Für Jean-Pierre „Godfather of Swin-Golf-Germany“ Weber (SGC Westenholz) reichte es, trotz einer starken 78er-Runde, nicht bis ganz nach oben aufs Podium und seine insgesamt 160 Schläge bedeuteten am Ende Platz zwei. Mit 163 Schlägen wurde Reinhard Philipp (Vor- und Zuname beliebig wechselbar) vom SGC Allgäu-Bodensee Dritter.

In keiner anderen Kategorie klaffte eine so große Lücke zwischen Erst- und Zweitplatzierten, wie bei den Senioren Frauen 2. Mit sage und schreibe 20 Schlägen Vorsprung feierte Adelheid Prinz (SGC Allgäu-Bodensee) einen erdrutschartigen Sieg. Mit insgesamt 176 Schlägen dominierte sie Hildegard Regett (SGC Westenholz) nach Belieben, die sich mit 196 Schlägen trotzdem über den Vizemeistertitel freuen durfte. Dritte wurde hier mit 206 Schlägen Angela Mittag, ebenfalls vom SGC Allgäu-Bodensee.

Friedrich „Fritz“ Braun vom SGC Paulushofen, der mit einem Handicap von 1,1 am Tage der Flight-Auslosung als einer der Topfavoriten ins DM-Rennen ging, konnte mit 167 Schlägen „nur“ den 3. Platz in der Kategorie Senioren Herren 2 erreichen. Damit hatte er das Nachsehen gegenüber Bernhard Rheinheimer (SGC Westenholz), der 163 Schläge brauchte, und dem Europameister 2010 vom SGC Harz Ulrich Kramer mit 160 Schlägen. Ulrich konnte als einziger Akteur seiner Kategorie mit einer 78 am Samstag die 80 unterbieten und darf sich nun verdient ein Jahr lang als amtierender Deutscher Meister bezeichnen.

In der Kategorie Senioren Frauen 1 war die Spitze dicht beieinander. Rabea Stoltz (SGG Schwansen), die als einzige einen Pokal für ihren Club einheimsen konnte, zeigte sich beim Freitagsinterview hinsichtlich ihrer 83er-Runde noch sehr unzufrieden. Am Samstag verbesserte sie sich dann um fünf Schläge, womit sie auf eine Gesamtschlagzahl von 161 kam und sich bei der Siegerehrung aufgrund ihres dritten Platzes schließlich doch zu einem Lächeln hinreißen ließ. 159, also zwei Schläge weniger, benötigte Sabine Kleiber vom SGC Harz und wurde Zweite. Am 2. Turniertag ging sie nach einer 78er-Runde noch als Führende ins Rennen und verspielte dann mit einer 81 den möglichen Sieg. Denn absolut konstant und nervenstark mit zwei 79er-Runden und insgesamt 158 Schlägen beherrschte TitelverteidigerinNadine Mierdel vom SGC Allgäu-Bodensee die Rasenarena und verließ als Deutsche Meisterin 2011 den Rutherhof. Rabeas und Sabines 78 waren die besten 18-Bahn-Runden bei den Frauen.

Der Abschluss-Flight gehörte der Kategorie Senioren Herren 1 an, gespickt mit den vier Herren, die am Freitag die besten Tagesergebnisse vorzuweisen hatten. Seltsamerweise waren dann alle vier Resultate schlechter, als die vom Vortag. Ob da etwa die Nerven eine Rolle gespielt haben? Ralf Zehles und Alexander Settertobulte (beide SGC Westenholz) verpassten aufgrund ihrer 82er- und 80er-Runden das Podium, obwohl beide am Freitag mit je 76 Schlägen noch mittendrin im Titelrennen waren. Einen Schlag mehr als am 1. Turniertag benötigte Tobias „Tobi“ Schramm vom SGC Harz mit 78 Schlägen - insgesamt 155 - und sicherte sich damit Platz drei. Martin Kleiber, ebenfalls SGC Harz, ereilte das gleiche Schicksal wie seine Ehefrau Sabine. Mit 75 Schlägen als Führender in die Samstagsrunde gestartet, reichte es am Ende nur für Platz zwei. Vier Schläge mehr als tags zuvor ergaben eine Gesamtschlagzahl von 154. Lachender Nutznießer war ein Spieler aus dem vorletzten Samstags-Flight. Ein bekanntes Sprichwort muss nun umgeschrieben werden und lautet künftig: „Wenn vier sich streiten, freut sich der Fünfte!“ Die beste aller 18-Bahn-Runden gelang am Samstag Gregor Freitag vom SGC Renningen, den man wegen seines Nachnamens eigentlich einen Tag vorher schon vorne vermutet hatte. 73 Schläge setzten ein Ausrufezeichen und spülten ihn überholspurartig an allen Kontrahenten vorbei nach ganz oben aufs Podium. Nach seiner 79er-Freitagsrunde kam er insgesamt auf 152 Schläge, was auch von allen 119 angetretenen Spielern das beste Gesamtergebnis bedeutete. Bestes Tagesergebnis, bestes Gesamtresultat; ein absolut würdiger und verdienter Sieger. Deutscher Meister 2011: Gregor Freitag!

Auch wenn Sabine und Martin Kleiber ihre Führung vom Freitag am Samstag nicht ins Ziel retten konnten, hier ein kleiner Trost: Mama, Papa und Tochter nahmen allesamt einen Pokal mit nach Hause und erhalten von der Redaktion den inoffiziellen Titel: Deutscher Familien-Meister 2011!

In der Teamwertung konnte sich erneut Seriensieger SGC Westenholz durchsetzen, die bisher in der Geschichte der Deutschen Meisterschaften nur einmal vom SGC Harz geschlagen werden konnten. Diesmal reichte den Westenholzern ein hauchdünner Vorsprung von nur zwei Schlägen zum Titel. 785 Schläge für den SGC Harz bedeuteten Platz zwei und den Beinamen „Vize-Harz“. Der SGC Allgäu-Bodensee konnte mit insgesamt 804 und vier Schlägen Vorsprung auf den SGC Paulushofen den letzten Podiumsplatz ergattern. Der 1. SGC Essen 2010 wurde mit 844 Schlägen bei der ersten Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen solider Fünfter. Die relevanten fünf Essener für die Teamwertung waren: Christian „Magic“ Stöber, Peter Nowak, Jens „Teiger Wutz“ Andraczek, Vincenzo „Calabrese“ Gentile und Frank „Fralle“ Schweizerhof.

Wie bereits am Freitag schien sich der Heimvorteil für die meisten „Straussen“ zu einem Heimnachteil zu verkehren. Positiv gesagt: Der 1. SGC Essen 2010 zeigte sich wahrlich als gönnerischer Gastgeber und überließ sämtliche Pokale, bis auf einen, den Auswärtsmannschaften. Hier ein Überblick der Ergebnisse und Platzierungen aller Essener Swin-Golfer mit knappem Kommentar in der Reihenfolge der Gesamtwertungsplatzierung:

Christian „Magic“ Stöber: 82 (Freitag) + 78 (Samstag) = 160 (Schläge insgesamt); geteilter 10. Platz SH1;  geteilter 16. Platz gesamt
Christian rückte am Samstag zumindest clubintern die Verhältnisse wieder gerade und bestätigte seinen Nummer-1-Status. 78 Schläge, die einzige Runde aller Essener mit weniger als 80 Schlägen. Alles in allem dennoch eine Enttäuschung; er konnte sein Potenzial an beiden Tagen in keiner Weise abrufen.

Peter Nowak: 80 + 89 = 169; 22. Platz SH1; 37. Platz gesamt
Peter konnte leider nicht an seine Form vom Freitag anknüpfen, zeigte sich aber trotzdem vollends zufrieden. Insgesamt eine der wenigen positiven Essener Überraschungen. Bei seinem ersten Lizenzturnier überhaupt deutete er an, was in Zukunft noch von ihm zu erwarten sein wird.

Jens „Teiger Wutz“ Andraczek: 83 + 87 = 170; 23. Platz SH1; geteilter 38. Platz gesamt
Jens war bis kurz vor Schluss auf einem guten Weg, doch dann erwischte ihn einen dieser seltsamen Einbrüche. Zehn Schläge über Par auf den letzten fünf Bahnen vereitelten eine bessere Platzierung. Schwach!

Vincenzo „Calabrese“ Gentile: 84 + 87 = 171; 6. Platz SH3; geteilter 41. Platz gesamt
Vincenzo’s Lizenzturniereinstand muss als Erfolg gewertet werden. Er spielte sehr konstant und war einer der wenigen Essener, die sich rechtzeitig zu den Titelkämpfen in Topform präsentierten.

Frank „Fralle“ Schweizerhof: 84 + 90 = 174; geteilter 28. Platz SH1; geteilter 51. Platz gesamt
Frank scheint von seiner herausragenden Frühjahrsform meilenweit entfernt. Nachdem der Freitag für ihn schon nicht optimal verlief, muss der Samstag als „Totalausfall“ bezeichnet werden. Er konnte die hohen Erwartungen leider zu keinem Zeitpunkt erfüllen.

„The Incredible“ Arndt Felderhoff: 90 + 85 = 175; geteilter 30. Platz SH1; geteilter 55. Platz gesamt
Arndt muss noch an seiner Konstanz arbeiten, um in die obere Swin-Golf-Riege aufzusteigen. Am Samstag deutete er sein Potenzial an, hat aber noch zu häufig ein bis zwei Bahnen, die total daneben gehen.

Thomas „Tom“ Küper: 89 + 87 = 176; 7. Platz SH2; geteilter 58. Platz gesamt
Thomas kann mit seinem Lizenzturnierdebüt zufrieden sein. Ähnlich wie Vicenzo, spielte er recht konstant und benötigte nur bei einer Bahn mehr als sieben Schläge. Wenn er den Trainingsrückstand aufholt, ist mit ihm zukünftig in seiner Kategorie zu rechnen.

Thomas Siepmann: 89 + 92 =181; geteilter 36. Platz SH1; geteilter 68. Platz gesamt
Thomas konnte nicht ganz an seine Ergebnisse aus der Clubliga anknüpfen. Da war mehr drin. Auch für ihn das erste Lizenzturnier und eine wertvolle Erfahrung, die sich hoffentlich noch bezahlt machen wird.

Dirk „Rulle“ Runkel: 89 + 96 = 185; geteilter 39. Platz SH1; geteilter 76. Platz gesamt
Dirk enttäuschte leider voll und ganz. Sein schlechtestes Clubliga-Resultat in dieser Saison war noch um zwei Schläge besser als die 89 am Freitag. Auch wenn er in den letzten Monaten wenig spielte, ist die 96 vom Samstag unerklärlich. Sein erstes Lizenzturnier muss sportlich schleunigst abgehakt und vergessen werden.

Martin Heeb: 102 + 97 = 199; 47. Platz SH1; geteilter 98. Platz gesamt
Martin kann besser, leidet aber noch zu sehr an Leistungsschwankungen. Er hatte in den Wochen zuvor stets bessere Ergebnisse anzubieten. Sein Lizenzturniereinstand kann daher als „schwächelnd“ bezeichnet werden.

Agnes Schlieper: 101 + 99 = 200; Deutsche Meisterin SF3; geteilter 100. Platz gesamt
Agnes kam, sah und siegte! Ihr erstes Lizenzturnier geht in die Essener Clubgeschichte ein. Als erstes Mitglied unseres demografisch-demokratischen Clubs konnte sie sich einen DM-Titel sichern. Voller Stolz rufen wir heraus: HURRAAAAAA!

Detlev Grimmelt: 111 + 119 = 230; 21. Platz SH2; 117. Platz gesamt
Detlev genießt noch Welpenschutz. Als Neuzugang fehlen die Clubligaergebnisse, um seine Leistungen gerecht einzuschätzen. Die Schlagzahlen seines ersten Lizenzturniers erlauben aber dennoch die Prognose, dass bei regelmäßigem Training einer Verbesserung seines Spiels nichts im Wege steht.

Bianca Fuchs: 141 + 0 (nicht angetreten) = 141; 15. Platz SF1; 119. Platz gesamt
Bianca spielte ebenfalls ihr erstes Lizenzturnier. Bei ihr ist der Trainingsrückstand offensichtlich. Bleibt zu hoffen, dass nun ihr Ehrgeiz geweckt wurde und sie sich nun häufiger in die Abschlagszonen wagt.

Hommage an die Sieger und Besiegten:

Wir gratulieren allen Siegern, Zweit- und Drittplatzierten ehrfürchtig und in voller Bescheidenheit. Eure Konzentrationsfähigkeit und die Gabe mit dem Schläger zu verschmelzen, ihn zum Körperglied zu machen, hat euch zu diesem herausragenden Erfolg verholfen. Euer Gefühl, dem Ball den richtigen Impuls zu geben, so dass er widerstandslos gehorcht und eure Befehle gehorsamst befolgt, ist als „Kinetische Kunst“ zu bezeichnen. Voller Neid...äh...neidlos erkennen wir euer übermäßiges Talent an und werden den weiteren Verlauf eurer Karrieren genauestens beobachten.

Ein großes und herzliches Dankeschön, das weit über den üblichen feuchten Händedruck hinausgeht, gilt aber auch allen anderen Teilnehmern, durch die die Deutschen Meisterschaften 2011 erst zu diesem Mega-Event wurden und an die wir noch lange mit einem Freudentränchen im Auge zurückdenken werden. Der Sportsgeist, die Disziplin und Fairness aller Beteiligten wird auf lange Zeit in etlichen Gehirnen haften bleiben.

Bei der Siegerehrung wurden alle Pokalsieger gebührend gefeiert. Der Moment auf dem Podium zu stehen und von dieser Menschenmasse bejubelt zu werden, muss ein ganz besonderer gewesen sein. Leider wurden bei dieser Zeremonie nicht alle Clubnamen genannt, so dass sich die Redaktion gezwungen sieht, das an dieser Stelle nachzuholen.

Für den SGC Brohltal, jüngster Club der Swin-Golf-Gemeinde (jüngster Club bezieht sich auf das Gründungsdatum, Du Frischfleischfetischist!), spielte Horst Preyer am stärksten und wurde mit 173 Schlägen Siebter in der Kategorie Senioren Herren 3. Marcel Leifholz (SGC Iserloy) zeigte mit 165 Schlägen und dem geteilten 15. Platz bei den Senioren Herren 1 die beste Vorstellung seines Clubs. Der SGC Horbach 08 hatte eine richtige Kanone mit an Bord: Jürgen Wojtek verpasste das Podium nur knapp - es fehlten zwei Schläge zum Stechen - und wurde mit 157 Schlägen geteilter Fünfter in der Kategorie Senioren Herren 1. Ganz stark! Christian Ring (SGC Linz) verdiente sich mit seinen 172 Schlägen den geteilten 25. Platz bei den Senioren Herren 1 und den inoffiziellen Titel: Österreichischer Meister bei den Deutschen Meisterschaften 2011! Hierbei wäre noch zu erwähnen, dass ein österreichischer Ballkünstler das Torwandschießen für sich entschied und der Begriff „Die Schmach vom Rutherhof“ die Runde machte. Wolfgang Traunmüller (ebenfalls SGC Linz) sicherte sich im dritten Stechen mit jeweils zwei Treffern den Sieg beim Nebenwettbewerb. Wir gratulieren mit einem anerkennenden: „I werd’ narrisch!“

Die After-Show-Party (dieser Begriff ist natürlich völlig irreführend, weil niemand seinen Hintern mitsamt prekären Details gezeigt hat!) entwickelte sich zum Tanz-, Schunkel-, Klatsch- und Mitgröhlspektakel. Stargast Joel Gutje („Die Popschlager-Droge“) brauchte keine zwei Minuten, um aus dem Swin-Inn ein ausgeflipptes Indoor-Partymeilchen zu machen. Ein Potpourri aus eigenen Stücken und Hits anderer Schlagergrößen heizten auch dem widerstandsfähigsten Stimmungsmuffel dermaßen ein, so dass keine Muskeln und keine Gelenke an diesem Abend an Arbeitslosigkeit litten. Auch hier ganz vorne mit dabei: Gregor Freitag, der sich nach dem Titel des Deutschen Meisters auch die Auszeichnung „Das Feierbiest“verdiente.

Hier noch einige inoffizielle Titel, die von der Redaktion vergeben wurden:

Beste Nachwuchsarbeit 2011 bei den Mädels: SGC Paulushofen
Beste Nachwuchsarbeit 2011 bei den Jungens: SGC Westenholz
Lautstärkster Club 2011: SGC Westenholz
Deutscher Familien-Meister 2011: Josephine, Sabine und Martin Kleiber (alle SGC Harz)
Österreichischer Meister bei den Deutschen Meisterschaften 2011: Christian Ring (SGC Linz)
Ausdauerndste Tänzer 2011: Magdalena Zill und Wolfgang Prinz (beide SGC Allgäu-Bodensee), Ralph Tittes (SGC Paulushofen)

Wir freuen uns schon auf die nächsten Deutschen Meisterschaften auf dem Rutherhof, die dann so in ca. 13 Jahren stattfinden dürften. In diesem Sinne, Glück auf!

Fotos vom Samstag (geschossen von Thomas B. und Arndt F., zusammengestellt von Frank S.):